Schuldscheine

Ein Schuldschein, sei es als Inhaber- oder Namensschuldschein, verpflichtet den Schuldner gegenüber dem Geldgeber, das Schuldscheindarlehen zu verzinsen und zurückzuzahlen.

Bei einem Namenspapier stellt der Schuldner dem Gläubiger eine Urkunde zur Begründung der Forderung aus. Gläubiger und Schuldner sind in dem Papier namentlich aufgeführt. Eine Übertragung erfolgt – falls nicht ausgeschlossen – durch Abtretung der Forderung und Mitteilung darüber an alle beteiligten Parteien.

Bei einem Inhaberpapier hingegen erfolgt die Legitimation durch den Inhaber. Bei Schuldscheinen als Inhaberpapier in effektiven Stücken, wie Sparbüchern, ist daher besondere Vorsicht vor unberechtigtem Zugriff zu empfehlen.

Vorteilhaft sind Schuldscheine durch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten für Verkäufer und Käufer. In der Regel bestehen Standardisierungen, speziell für von Banken begebene Namensschuldscheine. Namensschuldscheine, die von Mitgliedsinstituten der verschiedenen deutschen Sicherungseinrichtungen der deutschen Banken begeben werden, sind betragsmäßig teils unbegrenzt, teils begrenzt oder teils überhaupt nicht durch die jeweilige Sicherungseinrichtung geschützt. Die Details der Sicherheit eines Schuldscheines sollten vor einem Abschluss geklärt sein. Inhaberschuldscheine von Banken, Industrieunternehmen oder Versorgern, sind ungesichert. Hier besteht das Risiko eines Totalausfalles bei unerwarteter Zahlungsunfähigkeit des Emittenten.

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